Freiberufliche Konstrukteure
Würden Sie lieber als freiberuflicher Konstrukteur oder festangestellt arbeiten?
Am Anfang ihrer Laufbahn arbeiten Konstrukteure meistens in Festanstellung bei einem Arbeitgeber. Viele Firmen stellen gern auch Berufsanfänger ein oder bilden in den eigenen Abteilungen aus. So kann man sich über die Jahre einen Erfahrungsschatz aufbauen, innerhalb der Firma zur Führungskraft aufsteigen oder die Position und das Einkommen durch einen Arbeitgeberwechsel verbessern.
Tipp für Angestellte
Bleiben Sie mindestens 3 Jahre bei einem Arbeitgeber, wenn Sie Wert auf einen guten Lebenslauf legen. Wechseln Sie spätestens nach 5 bis 8 Jahren, wenn Sie flexibel bleiben wollen. Wer 10 oder 15 Jahre bei einem Arbeitgeber womöglich in der gleichen Position arbeitet, könnte bei einer späteren Bewerbung als unflexibel oder bequem angesehen werden.
Für anspruchsvollere Aufgaben werden eher Konstrukteure mit Berufserfahrung eingesetzt, je komplexer die Aufgabe, umso wichtiger ist die Berufserfahrung, die dann gern auch vielfältig sein darf. Allerdings sollte ein „roter Faden“ erkennbar sein. In vielen Fällen werden dann 5 oder 10 Jahre Erfahrung in der Tätigkeit oder einer bestimmten Branche erwartet und nachweisliche Erfolge in entsprechenden Projekten.
Bei besonders anspruchsvollen Aufgaben werden zusätzliche Erfahrungen in Projektmanagement, speziellen Tools oder Fremdsprachen gefordert. Bei den Projekten, in denen Freiberufler eingesetzt werden sind die Aufgaben in der Regel zeitlich begrenzt, so dass eine Festanstellung nicht sinnvoll ist.
Freiberufler sind teuer und begehrt
Erfahrene Kandidaten sind als freiberufliche Konstrukteure sehr begehrt. Wer als Konstrukteur gerne anspruchsvolle Aufgaben mag, Abwechslung in der Tätigkeit wie in der Umgebung sucht, für den ist die freiberufliche Tätigkeit ideal. Das beste Argument für freiberufliche Konstrukteure ist jedoch die bessere Bezahlung.
Freiberufler sind keineswegs gescheiterte Angestellte, denn sie müssen in jedem neuen Job neu beweisen, dass sie gut sind. Dafür haben sie in etwa das doppelte Einkommen von dem, was die festangestellten Kollegen brutto verdienen. Natürlich nur, solange sie arbeiten, denn für freie Mitarbeiter gibt es weder bezahlten Urlaub noch ein Einkommen bei Krankheit. Gegen Krankheit kann man sich zwar versichern, aber die Krankenkassen lassen sich das gut bezahlen, und der Freiberufler zahlt seine Krankenversicherung selbst.
Trotzdem wollen die meisten freiberuflichen Konstrukteure ihre Freiheit nicht aufgeben, wie kürzlich eine Studie des Freiberuflerportals Gulp gezeigt hat.
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