Projektterminplan in Konstruktion und Entwicklung

Prinzip der Terminplanung in der Serienentwicklung

Prinzip einer Serienentwicklung

Vereinfachtes Beispiel: Erst nach Abschluss der Definitionsphase sind die ersten Konstruktionsphasen für A- und B-Muster sinnvoll. In diesen beiden Musterphasen kann viel zeitlich parallel konstruiert werden, sofern laufende Abstimmungen zwischen den Mitarbeitern stattfinden. Die C-Musterphase sollte allerdings frühestens mit der B-Muster-Erprobung beginnen. Änderungen, die erst in der C-Musterphase veranlasst werden, können sehr teuer werden und den Serienanlauf verzögern.

Mit dem Projektterminplan kann der zeitliche Ablauf von einzelnen Arbeitsschritten, Aktivitäten und Meilensteinen komplett vorausgeplant werden. Um eine möglichst kurze Projektlaufzeit zu erreichen, sollten Teilprozesse – wann immer möglich – zeitlich parallel verlaufen. Bestimmte Schritte müssen allerdings zwingend nacheinander durchgeführt werden.

Anpassungen in der Zeitplanung

Im Verlauf des Projektes werden sich immer wieder Abweichungen von der Teilplanung ergeben. Diese sollten zeitnah in den Gesamtplan eingearbeitet und laufend mit den nachfolgenden Schritten abgeglichen werden. So können Ressourcen angepasst und zeitliche Verschiebungen sinnvoll ausgeglichen werden.

Teilschritte sollten niemals am Limit sondern realistisch geplant werden. Bei kleineren Verschiebungen riskiert der Projektleiter sonst einen Stau, der im schlimmsten Fall zu Terminverzug im Serienanlauf führen kann. Die zeitnahe und laufende Einarbeitung von Abweichungen ist die Voraussetzung für eine zuverlässige Projektsteuerung. (Theoretisch betrachtet ist der Begriff „Projektsteuerung“ nicht zutreffend, es handelt es sich dann eher um einen „geschlossenen Regelkreis“.)

Transparenz im Zeitplan durch den Projektverlauf

Ein Vergleich

Der Projektterminplan ist wie ein Bus-Fahrplan für alle Beteiligten im Projekt. Nur wer mit „seinem Arbeitspaket“ zum richtigen Zeitpunkt an richtigen Ort steht, kann ohne Wartezeit mitgenommen werden. Änderungen der Abfahrtzeiten müssen allen Projektmitgliedern jederzeit bekannt sein.

Im Projektverlauf wird immer Unvorhergesehenes passieren. Laufend kann sich die Zusammensetzung des Projektteams durch Personalwechsel verändern. Die geplante Kostenstruktur oder der Markt / Kunde für ein geplantes Produkt kann verändert werden. Alle denkbaren Veränderungen können im Projektterminplan im Verlauf eines Projektes für alle Projektmitarbeiter transparent gemacht werden. Auf die Weise kann jedes Mitglied im Projektteam seine eigenen Aktivitäten mit Blick auf den angepassten Status und das Projektziel anpassen.

Zusammenfassung

Der Projektterminplan begleitet ein Projekt vom Anfang bis zum Ende, und das kann je nach Projektart von einigen Tagen oder Wochen bis zu vielen Jahren dauern. In manchen Projekten wechseln die Mitarbeiter mehrmals im Projektverlauf und so kann ein Projektteam am Ende komplett ausgewechselt sein.

Mit dem Projektterminplan kann der Projektleiter Transparenz innerhalb eines Projektes schaffen und damit den Überblick für alle einzelnen Teammitglieder. Die Projektleitung und die übergeordneten Auftraggeber haben gerade bei umfangreichen Projekten mit einem aktuellen Projektterminplan eine gute Übersicht über den tatsächlichen Stand und den Projektfortschritt.

Ein Projekt lebt auch vom Team und jedes einzelne Teammitglied kann zum Gelingen eines Projektes beitragen, wenn Überblick über den jeweils aktuellen Status, über Abläufe, Teilziele und Zusammenhänge vorhanden ist. Der Projektterminplan ist damit ein ganz wichtiges Werkzeug für den Projektleiter.

Ausblick

Der Lerneffekt aus korrekt dokumentierten Projekten im Projektterminplan ist enorm für Folgeprojekte und wertvoll für jeden Projektleiter.

Software-Tools

Sehr leistungsfähig und weit verbreitet: Microsoft Project- und Portfoliomanagement (PPM)

Excel-Vorlagen Projektplan als Gantt-Chart: projekte-leicht-gemacht.de

Für kleine Projekte "open source": ganttproject.biz

 

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