Die Ausbildung zum Konstrukteur

So vielfältig wie die Arbeitsbereiche von Konstrukteuren sein können, sind auch die Wege zu diesem Beruf. Genau genommen ist es kein Beruf, sondern eine Tätigkeit. Konstrukteure können aus ganz unterschiedlichen Berufsrichtungen kommen. Es gibt keinen eindeutigen Ausbildungsweg und auch keinen "vorgeschriebenen" Schulabschluss. Oft wird durch Interessen und Begabungen im mathematisch-technischen Bereich eine technische Ausbildung angestrebt, die über ganz unterschiedliche Weise zur Tätigkeit des Konstrukteurs führen kann.

Konstrukteur aus der Praxis
Der Weg über eine handwerkliche Ausbildung ist sehr verbreitet. Zuerst wird eine Lehre z.B. als Mechaniker gemacht, evtl. dann eine Weiterbildung zum Meister oder Techniker. Dann ist zumindest in kleineren Firmen der Einstieg in ein Konstruktionsbüro ganz leicht.

Konstrukteur mit theoretischem Wissen
Wer in größeren Firmen als Konstrukteur arbeiten möchte, sollte ein technisches Studium abgeschlossen haben. Hierbei gilt allgemein: je größer die Firma und je höher die angestrebte Position, umso hochwertiger sollte das Studium sein.

Konstrukteur als Quereinsteiger
Am Anfang eines Berufslebens haben die meisten Leute noch nicht die Vorstellung von ihrem späteren Arbeitsalltag, oder der Arbeitsmarkt ermöglicht nicht die Ausübung des eigentlichen Traumberufes. So ergibt sich vielleicht durch eine Umschulung oder Weiterbildung ein Einstieg in die Arbeit des Konstrukteurs als Quereinstieg.

Allgemeiner Schulabschluss

Im Prinzip kann jeder als Konstrukteur arbeiten, der ein gewisses Grundwissen bei technischen Themen hat. Es ist nicht wichtig, wie das Wissen erworben wurde. In der Praxis gibt es aber übliche Ausbildungswege, die hier mal beispielhaft auflistet sind:

  • Einfacher Schulabschluss mit anschließender Tätigktit im technischen Bereich, über Weiterbildungen kann man sich z.B. zum Technischen Zeichner oder Technischen Produktdesigner qualifizieren, Berufserfahrung sammeln und zum Konstrukteur aufsteigen.

  • Einfacher oder mittlerer Schulabschluss mit einer gewerblichen Berufsausbildung. Wer sich dann für die technische Planung interessiert, findet leicht den Einstieg in die Konstruktion. Natürlich geht es direkt über eine Ausbildung zum Technischen Zeichner oder Technischen Produktdesinger auch.

  • Mittlerer oder höherer Schulabschluss, gewerbliche Ausbildung und Weiterbildung zum Techniker, Meister oder ähnliches. Damit steht jedem die Welt der Konstruktion offen. Wer höher hinaus will, macht noch ein technisches Studium.

  • Höherer Schulabschluss und Studium: Dann beginnt der theoretische Einstieg in die Konstruktion und Pruduktentwicklung. Jedes technische Studium eigent sich grundsätzlich als Grundlage für Konstrukteure, es gibt auch spezielle Studienrichtungen für Konstruktion.